Services Overview

Open Systems Secure SD-WAN and SOC-as-a-service solutions are designed specifically to simplify your network and security operations and accelerate business growth.

 

Solutions Overview

Open Systems offers secure, unified SD-WAN in an integrated package that’s tailored to your network and security needs.

 

About Open Systems

Open Systems is a leading global provider of a secure SD-WAN, expertly managed by world-class engineers, that enables enterprises to grow without compromise.

 

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Definitive Guide to SD-WAN

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Erfolgsgeschichte: gategroup

Garth Gray ist bei gategroup Vice President Global IT Infrastructure und Michael Heuser ist Senior IT Director. Sie sprechen über die Transformation ihres MPLS-Netzwerks in ein globales SD-WAN mit starker Integration der Microsoft Azure Cloud. Das Gespräch fand am US-Hauptsitz von gategroup in Reston, Virginia (USA) statt.

gategroup operiert in einem sehr anspruchsvollen Umfeld – im Fluggeschäft. Erzählen Sie uns ein wenig über das Unternehmen.

Garth Gray: gategroup ist ein führender, unabhängiger globaler Anbieter von Produkten, Services und Lösungen für Flugreisende. Wir kooperieren direkt mit den Fluggesellschaften – mit besonderem Augenmerk auf deren individuelle Fluggäste – und bewältigen auf der ganzen Welt komplexe und sehr umfangreiche Abläufe. Insgesamt haben wir 165 Einrichtungen an 126 Standorten in 33 Ländern auf sechs Kontinenten. Einen Grossteil unseres Geschäftsbetriebs machen Catering-Einrichtungen für Fluggesellschaften aus. Diese sind rund um die Uhr im Einsatz.

Das klingt nach viel Arbeit…

Michael Heuser: Für einen typischen internationalen Langstreckenflug stellen wir bis zu 200’000 Artikel bereit – angefangen bei Lebensmitteln und Ausstattung bis hin zu Artikeln für den Flugkomfort. Bei Emirates können an Bord eines mit 489 Passagieren vollbesetzten Flugzeugs vom Typ A380 beispielsweise auch jeweils bis zu 1’225 Mahlzeiten transportiert werden. Damit alle Mahlzeiten, die Getränke dazu und kleinere Snacks serviert werden können, bringen wir pro Flug neun Tonnen an Catering-Ausstattung an Bord. Das entspricht dem Gewicht von 80 Elefantenbabys!

 

gategroup ist ein führender globaler Anbieter von Produkten, Services und Lösungen für Flugpassagiere. Das Unternehmen ist auf Catering und Bewirtung, Beschaffung und Logistik sowie auf die Bereitstellung von Bordprodukten und -services für Unternehmen in der Flugbranche spezialisiert.

 

Die IT muss bei solch zeitkritischen, komplexen Prozessen eine wichtige Rolle spielen…

Gray: Absolut. Wir müssen jederzeit auf Lager- und Bestellsysteme sowie auf die aktuellen Informationen der Fluggesellschaften zugreifen können. Davon hängt unser ganzer Betrieb ab. Die pünktliche Ausführung unserer Aufträge hat für uns höchste Priorität – und daher in gleichem Masse auch die Netzwerkintegrität.

Was würde geschehen, wenn eine Küche keinen Zugriff mehr auf das Netzwerk hätte?

Gray: Unser Netzwerk und alle geschäftskritischen Anwendungen, wie SAP und verschiedene internetbasierte Dienste, müssen weltweit rund um die Uhr in Betrieb und verfügbar sein. Das ist unser Ziel. Wir möchten Netzwerk- oder Verbindungsausfälle jeglicher Art vermeiden, um keinesfalls einen Termin zu überschreiten und dadurch zu riskieren, dass sich irgendjemand auf der Welt verspätet.

 

Garth Gray spricht darüber, wie Open Systems seinem Unternehmen durch die Straffung seiner globalen Aktivitäten zum Erfolg verhilft.

 

Sie haben Ihr Netzwerk komplett modernisiert. Wodurch wurde diese Entscheidung angestossen?

Gray: Wir standen an einem Scheideweg. Damals wussten wir, dass wir für einen reibungsloseren globalen Betrieb unsere Bandbreite und Flexibilität erhöhen sowie die Servicequalität und die WAN-Leistung verbessern mussten. Kurz gesagt: Wir wollten die Technologie und die Servicequalität parallel auf den aktuellen Stand bringen. Dies war allerdings nicht nur eine Frage der Modernisierung unserer Netzwerkstruktur. Wir hatten zudem die Vision, unsere internen und externen Rechenzentren zu konsolidieren, und wollten die Möglichkeit haben, Microsoft Azure Cloud viel stärker für Rechenzentren sowie für Softwareas-a-Service (SaaS) zu nutzen.

"Es war nicht nur eine Frage der Modernisierung unserer Netzwerkstruktur. Wir hatten zudem die Vision, unsere internen und externen Rechenzentren zu konsolidieren, und wollten die Möglichkeit haben, Microsoft Azure Cloud viel stärker für Rechenzentrumsdienste sowie für Software-as-a-Service (SaaS) zu nutzen."

Garth Gray, Vice President Global IT Infrastructure

Und was war das Ergebnis Ihrer Auswertung?

Gray: Herkömmliche MPLS-Anbieter konnten wir für diesen Ansatz nicht gewinnen. Wir waren an einem Ansatz mit mehreren Anbietern interessiert – mit einem kostengünstigen ultraschnellen Internetdienst für Unternehmen mit lokalen Anschlüssen. Aus irgendeinem Grund ist dies ein Paradigmenwechsel für viele Anbieter, die den Standpunkt vertraten: «Wir brauchen alles, sonst können wir mit Ihnen nicht zusammenarbeiten.» Gleichzeitig begannen wir, uns näher mit Open Systems zu beschäftigen. Der Ansatz von Open Systems interessierte uns sehr. Er versprach, die meisten unserer Erwartungen zu erfüllen. Nachdem wir die Einzelheiten geprüft und mit einigen Referenzkunden gesprochen hatten, entschieden wir uns, einen Test auszuführen und quantifizierte Daten zu erheben. Und genau das taten wir auch. Wir vertrauten auf die Zahlen.

Wie gingen Sie an die Umsetzung heran?

Heuser: Wir stellten im Rahmen einer internen Recherche fest, dass wir in allen Regionen, sogar an etwas schwierigeren Standorten, Zugang zu ultraschnellem Internet für Unternehmen bekommen können. Die erste ernsthafte Untersuchung drehte sich daher um die Frage: «Wie plausibel ist es, sich selbst um schnelles Internet zu kümmern?» Wir testeten in den entferntesten Regionen, ob ISP-Konnektivität verfügbar war und welche Leistung diese im Vergleich zu unserer bestehenden Installation bieten würde.

Zu welchen Ergebnissen kamen Sie?

Heuser: Unsere Tests belegten, dass sich die Leistung des Internet für Unternehmen an den meisten Standorten mit der von MPLS messen konnte oder diese sogar noch etwas übertraf. Wo die Leistung niedriger war, fiel dies kaum ins Gewicht. Dort lag die Qualität immer noch im akzeptablen Bereich.

Gray: Laut unseren Hochrechnungen konnten wir mit der Migration zu Open Systems und unternehmensgerechtem Internet Geld einsparen und gleichzeitig eine höhere Bandbreite erreichen – eine Bandbreite, die zehn Mal besser war als vorher, wesentlich mehr Flexibilität für Upgrades bot und zudem einen schnelleren Anschluss von neuen Standorten ermöglichte.

"Laut unseren Hochrechnungen konnten wir mit der Migration zu Open Systems und unternehmensgerechtem Internet Geld einsparen und gleichzeitig eine höhere Bandbreite erreichen – eine Bandbreite, die zehn Mal besser war als vorher, wesentlich mehr Flexibilität für Upgrades bot und zudem einen schnellen Anschluss von neuen Standorten ermöglichte."

Garth Gray, Vice President Global IT Infrastructure

Was geschah dann? Sie hatten ja einen ambitionierten Zeitplan…

Gray: Nach Abschluss der Analyse setzten wir ein Pilotprogramm auf. Dieses umfasste letztlich – nachdem sich die Verbesserungen in Asien gezeigt hatten – 32 Standorte in Asien, Nordamerika und Europa. Vor dem Hintergrund dieses Erfolges und da wir bewiesen hatten, dass wir ISPs finden und die Einführung bewerkstelligen konnten, gingen wir mit der grösseren Einführung im Jahr 2015 noch einen Schritt weiter. 2015 implementierten wir alle der über 100 Standorte und migrierten auch unser Rechenzentrum. Darüber hinaus verlagerten wir unsere Anwendungen nach Microsoft Azure.

Welches Konzept wurde implementiert? Und welche Punkte waren dafür besonders wichtig?

Heuser: Unser Netzwerk basiert jetzt vollständig auf Internettechnologie, bereitgestellt durch mehrere Anbieter. Ein sicherer lokaler Internetzugang ist an allen Standorten sehr wichtig für uns. Darüber können wir Hochleistungsverbindungen zum Internet und in die Azure Cloud aufbauen. Mit dem neuen Setup haben wir ausserdem die Sicherheit auf Standortebene verbessert.

Wie stand es um die Flexibilität?

Gray: Die Flexibilität ist erheblich gestiegen. Wir schliessen möglichst immer befristete Verträge mit ISP-Anbietern ab. So haben wir die Flexibilität, die Bandbreite je nach unserem Bedarf zu ändern oder sogar den Anbieter zu wechseln. Ausserdem können wir neue Standorte nun innerhalb kürzester Zeit einbinden. Das konnte früher Monate dauern und war in der Regel mit erheblichem Aufwand verbunden.

Haben Sie Rückmeldungen aus dem Unternehmen erhalten?

Gray: Ja, sehr positive. Unser Ziel war die Einführung besserer Tools für das Geschäft. Unmittelbar nach der Einführung konnten wir wesentlich robustere Elemente der täglich benutzten Tools einführen, um die Benutzererlebnisse am Arbeitsplatz zu verbessern. Ein Beispiel: Mit den Verbesserungen im Netzwerk können jetzt alle Teammitglieder bei gategroup weltweit von ihren Desktopcomputern aus Videokonferenzen abhalten. In einer Welt kontinuierlicher Verbesserungen wie der unseren werden wir immer Wert auf eine Feinabstimmung legen und nach Möglichkeiten suchen, die Services sogar noch weiter zu verbessern.

Sie müssen also weiter analysieren, was genau im Netzwerkgeschieht...

Gray: Richtig. Und genau darauf konzentrieren wir uns jetzt: auf die Anwendungen und darauf, wann und wo Daten durch unser Netzwerk gesendet werden. Wir möchten die Sichtbarkeit erhöhen, damit wir unsere geschäftskritischen Anwendungen in unserem Rechenzentrum und in der Azure Cloud priorisieren und beschleunigen können.

Hier kommt dann das Application Performance Management ins Spiel…

Gray: Ja. Wir brauchen Transparenz, damit wir wissen, was im Netzwerk geschieht, und um unsere geschäftskritischen Anwendungen zu steuern und zu priorisieren. Was die Bereitstellung eines qualitativ hochwertigen Service in unserem Geschäft angeht, ist das für uns ein sehr wichtiger Schritt.

In den letzten 18 Monaten haben Sie Ihre IT stark zentralisiert, aber die eigentliche Arbeit wird immer noch in den Regionen erledigt. Wie funktioniert das im Alltag?

Gray: Es funktioniert gut. Ich glaube, es ist wichtig, die gesamte IT-Abteilung zu stärken, um die Geschäfte dort zu unterstützen, wo sie stattfinden. Heute orientieren sich alle Teams bei ihrer Arbeit an einer zentralen Strategie.

Heuser: Genau dazu gibt uns unser Setup die Möglichkeit. Ein zentraler Punkt ist dabei die Tatsache, dass wir unsere gesamtes Change Management über das Mission Control Portal abwickeln, das mit dem Kontrollprozessen in unserem Unternehmen verknüpft ist. Das verhilft uns aus operativer Sicht zu mehr Sichtbarkeit. Ausserdem binden wir unser Sicherheitsteam und unser Architekturteam ein, damit sie sich das Change-Ticket im Mission Control Portal ansehen und sicherstellen können, dass es im Einklang mit unseren Richtlinien und unserer Strategie ist. Bei einem Zwischenfall können wir über das Mission Control Portal schnell zur Wurzel des Problems vordringen und es direkt beheben. Über das Portal haben wir alle Zugang zu denselben Daten und können uns dieselben Informationen ansehen. Das ist für ein global operierendes Team auf jeden Fall ein entscheidender Vorteil.

Gray: Ich bin ein Fan des Mission Control Portal. Ich bin wirklich überzeugt davon. Mir als Manager erleichtert es das Leben ganz ungemein. Wenn mich jemand auf der anderen Seite der Erdkugel wegen eines Konnektivitätsproblems anruft, kann ich kurz hineinschauen und das Problem wesentlich einfacher identifizieren und beheben.

Sie verlagern viele geschäftskritische Anwendungen zu Microsoft Azure. Können Sie uns einige Ihrer Überlegungen in diesem Zusammenhang erläutern?

Gray: Durch unseren Zugang zu sechs miteinander verbundenen Azure Clouds auf der ganzen Welt haben wir eine Infrastruktur, über die Benutzer problemlos und schnell die benötigten Anwendungen implementieren können – und zwar unabhängig von ihrem Standort.

Glauben Sie, dass Ihr Unternehmen dank des neuen Setups eine bessere Geschäftsbasis erhält?

Heuser: Absolut. Das ist schon jetzt der Fall. Heute können wir uns stärker auf das Service-Management konzentrieren. Das Team ist kompetent genug, um die Umgebung eigenständig zu verwalten. Und wir können den Unternehmen helfen und ihnen je nach Bedarf schneller ausgereiftere Lösungen anbieten.

Gray: Wir haben eine solide und zuverlässige Infrastruktur mit grösserer Bandbreite und zentralisierten Überwachungs-, Management- und Sicherheitsfunktionen. Nimmt man all dies zusammen, bleibt uns mehr Zeit für einen wesentlich fundierteren Dialog mit dem Unternehmen.

"Bei einem Zwischenfall können wir über das Mission Control Portal schnell zur Wurzel des Problems vordringen und es direkt beheben. Über das Portal haben wir alle Zugang zu denselben Daten und können uns dieselben Informationen ansehen. Das ist für ein global operierendes Team auf jeden Fall ein entscheidender Vorteil."

Wie gestaltet sich die Arbeitsbeziehung zu Open Systems?

Gray: Das ist eine echte Partnerschaft, die auf Vertrauen basiert. Wir hatten von Anfang an ein sehr gutes Gefühl und die Entwickler bei Open Systems haben ihre Zusagen wirklich eingehalten und sehr gute Arbeit geleistet.

Heuser: Wenn Open Systems ankündigt, dass etwas getan wird, dann wird es auch getan. Dank der stimmigen Umsetzung können wir dem Team vertrauen. Das ist die beste Form der Partnerschaft, die Sie mit einem Anbieter haben können. Es gibt routinemässige Betriebsaktivitäten mit einem Governance-Modell, das den Fortschritt der Optimierungen misst. Ich muss mir keine Gedanken über grundlegende Wartungsarbeiten und den Betrieb machen, weil ich weiss, dass alles Notwendige erledigt wird. Das ist ein gutes Gefühl.

Schauen Sie sich das an
Präsentation von Garth Gray während der WAN Summit in New York