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Lösungen · OT und IIoT

Die Fertigungshalle schützen.

Operational Technology und IIoT wurden nie für das offene Netz gebaut. Wir geben Ihnen Sichtbarkeit, Segmentierung und Monitoring - ohne die Verfügbarkeit anzutasten.

Überblick

Verfügbarkeit zuerst, Sicherheit immer.

Fertigung und Prozessindustrie betreiben Steuerungssysteme, die für Jahrzehnte Laufzeit entworfen wurden - nicht für das offene Netz. Mit der Konvergenz von IT und OT werden diese Systeme erreichbar, und die Angriffsfläche wächst schnell. Open Systems sichert OT und IIoT so, wie das Werk es braucht: Sichtbarkeit und Segmentierung, die die Verfügbarkeit nie aufs Spiel setzen - überwacht rund um die Uhr.

Die Herausforderung

Womit Sie es zu tun haben.

Legacy mit Absicht

Steuerungssysteme wurden nie dafür gebaut, online zu sein oder oft gepatcht zu werden.

Verfügbarkeit darf nicht brechen

Eine Sicherheitsänderung, die die Linie stoppt, ist keine Option.

IT und OT konvergieren

Die Anbindung des Werks an die IT vergrößert die Angriffsfläche rasant.

Dünne OT-Expertise

Kaum ein Team hat OT- und Security-Wissen rund um die Uhr in Bereitschaft.

Unser Ansatz

Segmentieren, beobachten, geradestehen.

  • OT-bewusste Firewall, die Industrienetze von der IT und voneinander trennt
  • Zero-Trust-Zugang für Wartungspersonal, Integratoren und Lieferanten
  • Passives Monitoring, das Sichtbarkeit schafft, ohne den Prozess zu berühren
  • Level-3-Engineers betreiben und reagieren rund um die Uhr, kein L1, kein L2
Nutzen

Was Sie bekommen.

  • OT und IIoT segmentiert und geschützt, ohne Ausfallzeit
  • Ein Richtlinienmodell über IT und OT hinweg
  • Souveräne Datenresidenz für sensible Betriebsdaten
  • 24/7-Level-3-Betrieb, damit ein schlankes Werks-IT-Team nicht allein ist
OT-Firewall

Eine Firewall, die die Werkssprache spricht.

Eine OT-Firewall sichert die Kommunikation zwischen industriellen Steuerungssystemen und externen Netzen. Anders als eine klassische IT-Firewall versteht sie Industrieprotokolle und die betrieblichen Realitäten der Fertigung - und sie ist gebaut, um in Industrieumgebungen zu bestehen, mit der granularen Sichtbarkeit und Kontrolle, die kritische Infrastruktur braucht.

Zero Trust Network Access sichert die Fernzugänge, doch der Kern der OT-Umgebung braucht eine eigene Verteidigung. Unsere OT-Firewall geht über Zugriffskontrolle hinaus: Sie beobachtet die Verkehrsflüsse im OT-Netz, sodass jedes Paket erfasst und geprüft ist - mit eingebauter Bedrohungserkennung.

So schützen wir das OT-Netz

Zwei Züge, die Seitwärtsbewegungen stoppen.

Eine dedizierte Firewall in der OT

OT-Umgebungen laufen oft ohne Sichtbarkeit und Kontrolle - außer dort, wo der Verkehr das Werk Richtung Internet verlässt. Eine dort erkannte Bedrohung ist meist zu spät erkannt. Wir stellen eine dedizierte Firewall mit Intrusion Detection in die Umgebung selbst: Der Verkehr wird überwacht, Bedrohungen lassen sich an der Quelle isolieren.

OT-Segmentierung

Gründliche Segmentierung begrenzt Seitwärtsbewegungen nach einem Einbruch. Wir liefern die technische Unterstützung für die Umsetzung - und unsere Richtlinien- und Zonenkonzepte halten sie danach pflegbar, statt zu einem Regelwerk zu werden, das niemand mehr anzufassen wagt.

Proaktives Monitoring

Laufend beobachten, geradestehen.

Die Firewall überwacht die OT-Umgebung kontinuierlich, erfasst und analysiert Verkehrsmuster und erkennt Anomalien, die auf einen Einbruch hindeuten könnten. In einem Ökosystem, in dem eine kleine Unregelmäßigkeit einem gezielten Angriff oder einem Systemausfall vorausgehen kann, ist genau diese Gründlichkeit der Punkt.

Wird etwas erkannt, beginnt die Behebung, bevor es eskaliert. Level-3-Engineers - Senior-Spezialisten ohne Ticket-Triage dazwischen - entscheiden, was mit einem Produktionssystem geschieht. Das ist Absicht: Niemand automatisiert die Abschaltung einer laufenden Linie, ohne dass ein Mensch die Entscheidung verantwortet.

FAQ

Fragen aus der Fertigung.

Stoppt irgendetwas davon die Produktionslinie?

Nein - und das ist die Randbedingung, auf die wir hin konstruieren, kein nachträglich angeschraubtes Versprechen. Sichtbarkeit entsteht passiv, das Monitoring berührt den Prozess also nie. Die Segmentierung wird an Ihren Zonen geplant und in vereinbarten Fenstern ausgerollt, und keine Änderung an einer laufenden Linie wird automatisiert, ohne dass ein Mensch die Entscheidung verantwortet.

Unsere Steuerungen lassen sich nicht patchen. Fallen wir damit raus?

Im Gegenteil: Das ist der normale Ausgangspunkt. Steuerungssysteme wurden für Jahrzehnte gebaut, nicht für monatliche Patches - die Verteidigung muss also um sie herum sitzen. Eine dedizierte Firewall in der OT-Umgebung plus gründliche Segmentierung begrenzt, was über ein verwundbares Gerät sonst erreichbar wäre, ohne dass jemand das Gerät selbst anfasst.

Was unterscheidet eine OT-Firewall von unserer bestehenden IT-Firewall?

Sie versteht Industrieprotokolle und die betrieblichen Realitäten einer Fertigung, und sie ist gebaut, um in einer Industrieumgebung zu bestehen. Genauso wichtig ist, wo sie sitzt: im OT-Netz selbst statt nur dort, wo der Verkehr Richtung Internet abfließt. Eine am Werksperimeter erkannte Bedrohung ist meist zu spät erkannt.

Wir haben schon IT-Sicherheit. Warum ein eigener Ansatz für OT?

Weil sich die Prioritäten umkehren. In der IT schlägt Vertraulichkeit meist die Verfügbarkeit; an einer Produktionslinie ist Verfügbarkeit Betriebssicherheit. IT und OT konvergieren ohnehin - genau das vergrößert die Angriffsfläche. Das Ziel ist deshalb ein Richtlinienmodell über beide, mit einer Durchsetzung in der OT, die die Verfügbarkeit respektiert. Sie bekommen das eine Modell, ohne dass das Werk die Annahmen der IT erbt.

Wer schaut um 3 Uhr nachts drauf? Wir haben zwei Leute in der Werks-IT.

Level-3-Engineers, rund um die Uhr, follow-the-sun. Genau deshalb ist das ein Managed Service und keine weitere Appliance: Kaum ein Team hat OT- und Security-Expertise gleichzeitig in Dauerbereitschaft - und eine Anomalie in einem Steuerungsnetz um drei Uhr morgens ist genau der Moment, in dem diese Lücke teuer wird.

Wie wird OT bepreist?

Je Standort und Monat, nicht je Nutzer - eine Fertigungshalle skaliert nicht mit der Kopfzahl. Secure Access OT beginnt bei CHF 270 je Standort und Monat und fällt nicht unter den Nutzer-Mengenrabatt. Der volle Kontext steht auf der Preisseite.

Wie kommen Wartungspersonal und externe Integratoren hinein?

Über Zero-Trust-Zugang, begrenzt auf das konkrete System und das konkrete Zeitfenster, mit protokollierter Sitzung - statt eines flachen VPN ins Werksnetz. Fernwartung durch Dritte ist einer der häufigsten Wege in eine OT-Umgebung; sie wird deshalb als Regelfall behandelt, nicht als Ausnahme.
Ressourcen

Tiefer einsteigen.

Das Werk sichern. Und am Laufen halten.

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