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Zero Trust Network Access

Sicherer Zugang für alle, überall. Der Zugriff folgt der Identität, nicht der IP-Adresse, nach dem Need-to-know-Prinzip mit minimalen Rechten. Wir betreiben das rund um die Uhr mit Level-3-Engineers, auf 35 Jahren Betriebserfahrung.

Was ist ZTNA?

Niemals vertrauen, immer prüfen.

ZTNA steht für Zero Trust Network Access, ein Sicherheitsmodell, das den Blick von der klassischen Perimeter-Sicherheit auf einen umfassenderen Ansatz verschiebt: Jeder Nutzer, jedes Gerät und jede Netzwerkverbindung gilt zunächst als nicht vertrauenswürdig. Der Leitsatz lautet „never trust, always verify". Jede Zugriffsanfrage muss also authentifiziert, autorisiert und laufend neu bewertet werden, bevor sie Zugang zu Ressourcen oder Daten bekommt.

Die ZTNA-Architektur folgt einem adaptiven Vertrauensmodell und arbeitet nach dem Need-to-know-Prinzip mit minimalen Rechten.

Unter ZTNA erhalten ausschließlich authentifizierte und autorisierte Nutzer, Endgeräte und Anwendungen Zugriff auf Unternehmensressourcen. Gesteuert wird zentral, richtlinienbasiert und feingranular. Das schafft Flexibilität und Sicherheit zugleich.

ZTNA-Architektur von Open Systems: Nutzer und Geräte erreichen Anwendungen über eine cloudbasierte Zero-Trust-Zugangsschicht
Warum Unternehmen ZTNA brauchen

Der Nutzen.

Alles sicher verbinden

ZTNA gibt Nutzern, Standorten und Partnern flexiblen, sicheren Zugang, mit jedem Gerät, überall auf der Welt.

ZTNA-Cloud

Integriertes, intelligentes Routing über cloudbasierte ZTNA-PoPs sorgt für mehr Leistung.

Echte Zero-Trust-Architektur

Weil Identity Provider, Datenverkehr und ZTNA getrennt bleiben, bleibt der Schaden bei einer Kompromittierung klein.

Rund um die Uhr voll gemanagt

Mit allem geliefert, was Sie zum Start brauchen, betrieben von Level-3-Engineers. Kein L1, kein L2.

So funktioniert ZTNA

Jeden Nutzer bedienen, jede App erreichen.

Jeden Nutzer bedienen

  • Mit oder ohne Agent, damit wirklich jeder Nutzertyp dabei ist
  • Mit Agent: Verschlüsselung des gesamten eingehenden Verkehrs über ZTNA, ergänzt um ein Secure Web Gateway
ZTNA verbindet jeden Nutzer, jedes Gerät und jeden Standort über die Zero-Trust-Cloud mit den Anwendungen

Richtlinien mit vielen Optionen

  • Authentifizierung anreichern mit Zugangsdaten, Zertifikaten und MFA
  • Richtlinien nach Benutzergruppe, Gerätezustand und dem Risikowert aus NDR setzen
ZTNA-Richtlinien auf Basis von Identität, Gerätezustand und Risikowert

Alle Anwendungen erreichen

  • Kurze Wege sichern und Kontrollpunkte nah an den Anwendungen platzieren
  • Zugriff auf SaaS-, Cloud- und On-Premises-Anwendungen steuern
ZTNA steuert den Zugriff auf SaaS-, Cloud- und On-Premises-Anwendungen
ZTNA vs. VPN

Warum ZTNA das VPN ablöst.

ZTNA und VPN (Virtual Private Network) ermöglichen beide sicheren Fernzugriff auf Unternehmensressourcen. Sie unterscheiden sich aber grundlegend in Ansatz, Architektur und Sicherheitsprinzip.

Vertrauensmodell

ZTNA arbeitet nach „never trust, always verify": Jede Zugriffsanfrage wird authentifiziert, autorisiert und laufend geprüft. Ein VPN baut einen Tunnel ins Netzwerk auf, und wer einmal verbunden ist, bekommt oft breiten Zugriff auf alle Ressourcen.

Zugriffssteuerung

ZTNA setzt feingranulare, kontextabhängige Richtlinien durch, abhängig von Identität, Gerät und weiteren Faktoren. Zugriff gibt es nur nach Bedarf und nur auf einzelne Anwendungen. Ein VPN gewährt Zugang auf Netzwerkebene und vergrößert damit die Angriffsfläche.

Seitwärtsbewegung

ZTNA nimmt Angreifern die Möglichkeit zur Seitwärtsbewegung, weil nur die wirklich benötigten Ressourcen freigegeben werden. Ein VPN öffnet dagegen häufig das gesamte interne Netz.

Nutzererlebnis

ZTNA gibt Zugriff auf einzelne Anwendungen, ohne dass eine vollständige Netzwerkverbindung nötig ist. Das fühlt sich flüssiger an. Beim VPN muss man sich erst ins Unternehmensnetz einwählen, was langsamer und umständlicher ist.

Skalierung und Leistung

ZTNA skaliert in der Regel besser und verkraftet viele Nutzer und Verbindungen effizienter als ein klassisches VPN. Das zählt überall dort, wo Datenverkehr und Standorte sich schnell ändern.

Eine Plattform

Netzwerk und Sicherheit aus der Cloud.

Kombinieren Sie Open Systems ZTNA mit unserem cloudbasierten Managed SASE für maximalen Schutz. Starten Sie Ihren SASE-Weg mit ZTNA und ergänzen Sie unsere weiteren Dienste nach Bedarf: Secure Web Gateway, Mobile Entry Point, Firewall und CASB. Gesteuert wird alles aus einer Oberfläche.

ZTNA gibt es als eigenständiges Produkt oder als Ergänzung zu jedem unserer Managed-SASE-Pakete. Unsere Pakete verbinden Level-3-Expertise rund um die Uhr mit einer intelligenten Plattform, die Nutzer, Anwendungen, Standorte und Clouds verbindet und schützt, auf Basis von 35 Jahren Betriebserfahrung.

Engineers von Open Systems beim Betrieb der Plattform
FAQ

Fragen zu ZTNA.

Müssen unsere Nutzer einen Agenten installieren?

Nicht zwingend. Der Zugriff funktioniert mit oder ohne Agent, und genau das macht es möglich, wirklich jeden Nutzertyp abzudecken, auch Dienstleister und nicht verwaltete Geräte, an denen ein Rollout sonst hängen bleibt. Der Agent bringt zusätzliche Durchsetzungsoptionen mit, etwa den gesamten eingehenden Verkehr über ein Secure Web Gateway zu führen.

Funktioniert ZTNA nur für SaaS oder auch für unsere eigenen Anwendungen?

Für beides. Die Richtlinien gelten gleichermaßen für Unternehmens-SaaS, cloudbasierte und lokal betriebene Anwendungen, und die Durchsetzungspunkte liegen nah an den Apps, damit die Wege kurz bleiben. Das zählt vor allem für die ältere interne Anwendung, wegen der das VPN überhaupt noch läuft.

Was passiert, wenn ein Gerät mitten in der Sitzung nicht mehr vertrauenswürdig ist?

Der Zugriff wird laufend neu bewertet und nicht nur einmal beim Anmelden geprüft. In die Richtlinie fließen Nutzergruppe, Gerätezustand und, wo NDR im Einsatz ist, ein aktueller Risikowert ein. Eine Sitzung, deren Voraussetzungen nicht mehr stimmen, verliert also ihren Zugriff, statt bis zum Ablauf des Tokens weiterzulaufen.

Müssen wir unseren Identity Provider ersetzen?

Nein. Ihr IdP bleibt, ZTNA legt die Richtlinien darüber: Anmeldedaten, Zertifikate und MFA für die Authentifizierung, danach der Kontext für die Autorisierung. Dass Identity Provider, Datenverkehr und ZTNA getrennt bleiben, ist Absicht, denn diese Trennung verhindert, dass aus einer Kompromittierung gleich drei werden.

Wie bekommen Dienstleister, Partner und Integratoren Zugriff?

Genauso wie Mitarbeitende, nur begrenzt auf die einzelne Anwendung statt auf das Netzwerk. Das ist meist der schnellste Gewinn eines ZTNA-Projekts: Fremdzugriff ist dann kein VPN-Konto mit weitem Radius mehr, sondern ein benannter, zeitlich begrenzter und protokollierter Weg zu genau einem System.

Können wir mit ZTNA anfangen und den Rest später ergänzen?

Ja. ZTNA gibt es eigenständig oder als Ergänzung zu jedem Managed-SASE-Plan, und es ist der häufigste Einstieg in die Plattform. Secure Web Gateway, CASB, Firewall und Mobile Entry Point können folgen, sobald der nächste Vertrag ausläuft, gesteuert über dieselbe Oberfläche.
Ressourcen

Tiefer einsteigen.

Komplexität hinter sich lassen.

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