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Pressemitteilung

Das Rennen um SASE-Features ist entschieden. Jetzt beginnt das Rennen um AI Operations.

Open Systems AG, Zürich

Zürich, Schweiz, 1. Oktober 2026 - Die erste Generation von SASE war davon geprägt, welche Funktionen Anbieter in ihre Plattform integrieren konnten. Open Systems ist überzeugt: Das nächste Wettbewerbsfeld sind AI Operations, also die Frage, wie viel operative Arbeit KI übernimmt, wo Menschen die Kontrolle behalten und wer letztlich die Verantwortung trägt.

Open Systems führt heute ein neues kommerzielles Modell ein, das genau auf diesen Wandel ausgerichtet ist. Unternehmen nutzen eine gemeinsame Security- und Networking-Plattform, entscheiden aber selbst, wie sie diese betreiben wollen: eigenständig, unterstützt durch KI oder vollständig durch Open Systems. Ändern sich die Anforderungen, können sie zwischen den Betriebsmodellen wechseln, ohne die zugrunde liegende Technologie oder den Anbieter wechseln zu müssen.

Der Launch übersetzt die AI-Strategie von Open Systems in ein einfaches kommerzielles Angebot: Eine Plattform. Drei Betriebsmodelle. Ein Anbieter, der Verantwortung übernimmt.

Die Plattform allein ist nicht mehr die ganze Geschichte

SASE hat über Jahre hinweg Networking- und Security-Funktionen in zunehmend integrierten Plattformen zusammengeführt. Inzwischen tritt der Markt in eine reifere Phase ein: Gartner beschreibt den SASE-Plattformmarkt als zunehmend ausgereift. Gleichzeitig differenzieren sich Anbieter verstärkt über Bereiche wie AI Security und Sovereign Controls. In einer separaten Studie aus dem Jahr 2026 empfiehlt Gartner Verantwortlichen für Cybersecurity und Infrastruktur, bereits heute auf Automatisierung zu setzen, um den operativen Aufwand von SASE zu reduzieren, anstatt auf das Versprechen vollständig autonomer KI-Agenten zu warten.

Für Open Systems markiert das den Beginn des nächsten Rennens: AI Operations. Unternehmen müssen sich nicht mehr nur fragen, welche Netzwerk- und Security-Funktionen ihre Plattform bietet. Zunehmend entscheidend wird, wie diese Plattform betrieben wird, wie viel Arbeit KI übernehmen soll und wo menschliche Verantwortung notwendig bleibt.

„SASE hat Jahre gebraucht, um sich als Produktkategorie zu etablieren. Jetzt muss daraus ein Betriebsmodell werden“, sagt Dennis Monner, CEO von Open Systems. „Kunden brauchen nicht noch eine Feature-Checkliste. Sie müssen entscheiden können, wer die Arbeit tatsächlich übernimmt: ihr Team, KI oder wir. Wir haben eine Plattform geschaffen, die ihnen genau diese Wahl lässt - und die Möglichkeit, ihre Entscheidung jederzeit anzupassen.“

Eine Plattform. Drei Arten, sie zu betreiben.

Open Systems strukturiert sein Angebot neu entlang von drei Betriebsmodellen:

  • Self-serve Platform - Sie betreiben sie selbst. Unternehmen betreiben die Open Systems Plattform eigenständig über das Portal und die öffentliche API. Das Modell wird derzeit ausgerollt.
  • AIOps - KI betreibt sie gemeinsam mit Ihnen. Kunde und KI betreiben die Plattform gemeinsam über Lucy und die AI Matrix. Die KI übernimmt definierte operative Aufgaben innerhalb klarer Grenzen - vorschlagen, freigeben, ausführen - mit einem Menschen im Entscheidungsprozess. Das Modell wird derzeit ausgerollt.
  • Mission Control - Wir betreiben sie für Sie. Open Systems kombiniert dieselbe Plattform und dieselben KI-Funktionen mit einem 24/7-Betrieb und Level-3-Engineering-Expertise und übernimmt die Verantwortung für den täglichen Betrieb und kritische Incidents. Mission Control ist live und in drei Stufen verfügbar: Essential, Premium und Elite.

Die zugrunde liegende Plattform bleibt in allen drei Modellen dieselbe. Der Unterschied liegt darin, wer sie betreibt - nicht darin, was der Kunde bekommt: Ein Kunde kann seine Security also zunächst intern betreiben, bei steigenden Anforderungen KI einbinden oder den Betrieb an Open Systems übergeben, ohne auf einen anderen Security Stack oder Anbieter migrieren zu müssen.

KI schafft eine dritte Option

Traditionell standen Unternehmen vor einer binären Entscheidung: Security selbst betreiben oder auslagern. KI schafft eine dritte Möglichkeit.

Operative Routineaufgaben können zunehmend von KI übernommen werden, während Kunden die Kontrolle darüber behalten, innerhalb welcher Grenzen sie agiert. Security-Teams erhalten damit eine neue Möglichkeit, mit wachsender operativer Komplexität und knappen Ressourcen umzugehen, ohne gleich ihre gesamte Umgebung an einen Managed Service Provider übergeben zu müssen.

Bei Open Systems folgt dieses Modell einem einfachen Prinzip: Ask. Approve. Document.

KI kann analysieren, diagnostizieren sowie Massnahmen vorschlagen oder initiieren. Wo erforderlich, behalten Kunden und Open Systems Engineers die Freigabe. Aktionen bleiben nachvollziehbar und Level-3-Experten tragen weiterhin die Verantwortung für kritische Entscheidungen.

„Unser Ziel ist nicht maximale Autonomie“, sagt Markus Ehrenmann, CTO von Open Systems. „Security-Teams fragen zu Recht, worauf KI zugreifen kann, was sie verändern darf und was passiert, wenn sie falsch liegt. Wir wollen, dass KI ihnen mehr operative Arbeit abnimmt. Aber Autonomie muss verdient werden. Erst Guardrails, dann Autonomie.“

Von Software-Paketen zu operativer Wahlfreiheit

Das neue Modell verändert auch, wie Open Systems sein Portfolio strukturiert und vermarktet. Statt Technologie und Managed Services als getrennte Angebote zu behandeln, bleibt die Plattform die Konstante - wählbar wird der Grad der operativen Verantwortung.

Für Kunden soll dies sowohl den Einkauf als auch langfristige Architekturentscheidungen vereinfachen. Unternehmen können ihr Betriebsmodell anpassen, wenn sich interne Kompetenzen, Ressourcen, regulatorische Anforderungen oder geschäftliche Prioritäten verändern.

Für Partner führt Open Systems einen neuen kommerziellen Rahmen und eine neue Partner Experience ein, die das Portfolio einfacher verständlich, positionierbar und verkäuflich machen sollen.

„Komplexität ist unser Problem - nicht das unserer Kunden oder Partner“, sagt Monner. „Wenn man eine Excel-Tabelle und drei Telefonate braucht, um unsere Preise zu verstehen, haben wir nicht genug vereinfacht. Was für unsere Technologie gilt, muss auch für das kommerzielle Erlebnis gelten.“

Für einen Markt, der sich verändert

Der Wandel findet zu einem Zeitpunkt statt, an dem sich auch SASE selbst weiterentwickelt. Gartner erwartet bis 2030 ein weiteres Wachstum von SASE, getrieben unter anderem durch hybrides Arbeiten, Multicloud-Umgebungen und die Notwendigkeit, den Zugriff auf KI abzusichern. Gleichzeitig hebt die aktuelle Gartner-Forschung neue Differenzierungsfelder wie AI Security und Sovereign Controls hervor.

Open Systems ist überzeugt, dass der nächste Schritt darüber hinausgeht, KI lediglich abzusichern. Es geht darum, KI für den Betrieb von Security einzusetzen.

Die Grundlage dafür hat Open Systems mit seiner im September 2026 vorgestellten AI Matrix geschaffen. Die kundenseitige KI-Operatorin Lucy bildet eine zentrale Schnittstelle zu spezialisierten KI-Funktionen, die auf 35 Jahre operative Erfahrung von Open Systems zurückgreifen können.

Ab dem 1. Oktober führt Open Systems sein neues Portfolio und kommerzielles Modell ein. Mission Control ist bereits live, während die Betriebsmodelle Self-serve Platform und AIOps derzeit ausgerollt werden. Mit dem neuen Portfolio werden diese Fähigkeiten nun Teil eines kommerziellen Modells, bei dem Kunden selbst bestimmen, wie viel des Betriebs sie übernehmen wollen. Die Plattform bleibt. Das Betriebsmodell verändert sich.

Über Open Systems:

Open Systems verbindet sicheren Zugriff und Networking mit einem KI-gestützten Betriebsmodell für Enterprise Security. Die Plattform vereint SSE-Funktionen wie ZTNA, SWG, CASB und FWaaS mit SD-WAN, End-to-End-Konnektivität, einheitlichem Policy Management und Advanced Analytics in einer gemeinsamen Architektur.

Kunden können die Plattform selbst betreiben, ihre Teams mit KI unterstützen oder den Betrieb vollständig Open Systems überlassen - mit Level-3-Verantwortung.

Open Systems wurde 1990 in der Schweiz gegründet, gehört seit 2024 zur Schweizerischen Post, erwirtschaftet einen Jahresumsatz von mehr als 100 Millionen US-Dollar und unterstützt globale Unternehmenskunden mit Aktivitäten in mehr als 180 Ländern.

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Pressekontakt

Für Interviews, Hintergrundgespräche, Zitate, Umfragedaten oder Bildmaterial schreiben Sie an mediarelations@open-systems.com. Die Medienstelle sitzt in Zürich und antwortet auf Deutsch oder Englisch.

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